Datenschutzerklärung

Fassung 2026-09-22b. Wir halten beim Anlegen eines Profils fest, welcher Fassung zugestimmt wurde. Ohne diese Angabe hier wäre der Nachweis wertlos, weil sich nicht mehr feststellen ließe, welcher Text gemeint war. Ändert sich etwas Wesentliches, zählen wir die Fassung hoch und fragen erneut.

Verantwortlicher

PentzStudio One, Inhaber David Pentz — Kontakt: contact@pentzstudio.one. Anschrift siehe Nutzungsbedingungen · Impressum.

Grundsatz

Wir sind bewusst datensparsam: keine Cookies, keine Werbe-Pixel, kein Fingerprinting, kein Tracking über Apps oder Websites hinweg. Diese Erklärung gilt für zwei Dinge zugleich, und die verarbeiten unterschiedlich viel: für diese Website mit der Warteliste, und für die App. Was nur die App betrifft, steht ab dem Abschnitt „Die App“.

Reichweitenmessung

Für diese Website nutzen wir Vercel Web Analytics, um zu zählen, wie oft welche Seite aufgerufen wird. Es werden keine Cookies gesetzt und keine IP-Adressen gespeichert. Vercel bildet aus der eingehenden Anfrage einen Erkennungswert, der nach 24 Stunden verfällt, und speichert je Aufruf den Zeitpunkt, die aufgerufene Seite, die verweisende Seite, einen ungefähren Ort auf Ebene von Land, Region und Stadt sowie Betriebssystem, Browser und Geräteart. Ein Profil über mehrere Besuche oder über andere Websites hinweg entsteht daraus nicht. Die Auswertung sehen nur wir. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Reichweitenmessung). Sie können dieser Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO widersprechen; eine Mail an contact@pentzstudio.one genügt.

Warteliste

Wenn Sie sich in die Warteliste eintragen, verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse und den optional gewählten Kiez, um Sie zu benachrichtigen, sobald Pin & Tonic in Ihrer Region startet (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — vorvertragliche Maßnahme auf Ihre Anfrage hin). Die Daten werden per Resend (E-Mail-Zustelldienst) an unser Postfach übermittelt. Eine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken findet nicht statt. Sie können die Löschung Ihrer Eintragung jederzeit per E-Mail verlangen.

Hosting

Die Website wird bei Vercel Inc. gehostet. Beim Aufruf werden technisch notwendige Daten (IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Seite, User-Agent) in Server-Logs verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Betrieb und Sicherheit der Website). Vercel kann Daten in den USA verarbeiten; es bestehen EU-Standardvertragsklauseln.

Schriftarten

Schriften werden über Google Fonts nachgeladen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Dabei kann Ihre IP-Adresse an Google LLC (USA) übertragen werden. Google ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert.

Kontaktaufnahme

Bei Kontakt per E-Mail oder Instagram-Direktnachricht (@pintonic.app) verarbeiten wir die von Ihnen mitgeteilten Daten zur Bearbeitung Ihrer Anfrage (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Für Instagram gilt ergänzend die Datenschutzerklärung von Meta.

Die App (iOS, geschlossene Beta)

Für die native App verarbeiten wir nur, was die Funktion zwingend braucht. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) bzw. Ihre Einwilligung (lit. a), etwa für den Standort. Für Mitteilungen gilt, was unten unter „Mitteilungen“ steht. Konto, Profil, Aufnahmen, Fotos und Nachrichten liegen bei unserem Auftragsverarbeiter Supabase in einem Rechenzentrum in der EU (Frankfurt). Für einzelne Funktionen sind weitere Dienste beteiligt, und beim Vorgespräch verlässt Ihre Stimme dafür auch unsere Datenbank. Welche Stellen das sind und was jede von ihnen bekommt, steht vollständig im Abschnitt „An wen Daten gehen“.

An wen Daten gehen

Das ist die vollständige Liste. Außer an diese Stellen geben wir nichts aus der App heraus, und zu Werbezwecken gibt niemand etwas weiter.

Schutz vor Missbrauch

Getrennt von der Zählung oben führen wir eine zweite, kurze Spur, und diese ist nicht anonym. Wir sagen das hier offen, weil eine Bremse ohne Kennung niemanden bremsen könnte.

Festgehalten werden drei Vorgänge, jeweils mit Ihrer Kontokennung und dem Zeitpunkt: dass die Karte abgefragt wurde, dass ein Profil angesehen wurde, und dass jemand die Karte auffällig oft in kurzer Zeit abgefragt hat. Beim letzten kommt hinzu, wie viele Abfragen es in der Stunde waren, wie groß der abgefragte Ausschnitt war und in welchem groben Gebiet. Inhalte stehen nie darin, und wer angesehen wurde, ebenfalls nicht.

Wozu: Damit niemand die Karte systematisch absuchen und die Aufenthaltsgegenden anderer Menschen einsammeln kann. Ab einer bestimmten Zahl von Abfragen pro Stunde wird abgebremst, und bei auffälligem Verhalten sieht ein Mensch bei uns nach. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse und das aller anderen Mitglieder an einer App, in der man nicht ausgespäht wird (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können nach Art. 21 DSGVO widersprechen; dann prüfen wir, ob Ihre Gründe schwerer wiegen als der Schutz der anderen.

Aufbewahrung: 30 Tage. Die Herleitung, damit Sie die Zahl nachvollziehen können: Der Blick, den ein Mensch bei uns auf auffälliges Verhalten werfen kann, reicht höchstens 30 Tage zurück. Kürzer aufbewahren hieße, dass dieser Blick auf Zeiträume fällt, zu denen nichts mehr da ist. Länger aufbewahren wäre Vorrat ohne Zweck. Löschen Sie Ihr Konto, verschwindet diese Spur sofort und vollständig.

Was wir mit Ihrer Stimme nicht tun

Bei Pin & Tonic ist die Stimme das Profil. Deshalb sagen wir ausdrücklich, was mit Ihren Aufnahmen nicht geschieht. Wir speichern sie und spielen sie den Personen vor, die sie hören dürfen. Wir erstellen keine Stimmprofile, betreiben keine Sprechererkennung und keine automatische Einschätzung von Stimmung, Alter, Herkunft oder Geschlecht. Wir hören Ihre Aufnahmen nicht routinemäßig ab. Zwei Ausnahmen gibt es, und wir nennen beide.

Erstens, eine Meldung. Melden lässt sich nicht nur ein Profil, sondern jede einzelne Aufnahme, die jemand zu hören bekommt: Ihre Profil-Stimme, eine Antwort im Abendfunk oder Kiezgang, eine Paar-Geschichte, eine Sprachnachricht aus einem Chat, eine gesprochene Frage an einer Anfrage, die Antwort darauf und ein Wingman-Zeugnis. Melden kann das nur, wer die Aufnahme selbst zu hören bekommen hat. Ist eine Meldung eingegangen, hört eine Person bei uns genau diese Aufnahme an, um zu beurteilen, ob sie bleibt. Die Freigabe gilt nur für die gemeldete Aufnahme und nur, solange die Meldung offen ist; sie ist keine Erlaubnis, sich anzuhören, was sonst noch von Ihnen da ist. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer App ohne Übergriffe (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und die Auflage der App-Store-Betreiber, gemeldete Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu prüfen.

Zweitens, eine Aufnahme, die Ihr Telefon nicht prüfen konnte. Dann hört eine Person bei uns sie an, bevor sie für andere hörbar wird. Warum überhaupt geprüft wird, steht im nächsten Absatz.

Und dann ist da die Prüfung auf Ihrem Gerät. Bevor eine Aufnahme aus der App hochgeladen wird, wandelt Ihr Telefon sie in Text um und vergleicht diesen Text mit einer Liste verbotener Wörter. Das geschieht vollständig auf Ihrem Gerät. Der Text wird nicht gespeichert, nicht an uns übertragen und nach dem Vergleich verworfen. Wir sehen ihn nie, und die Aufnahme selbst wird dafür nicht an Dritte gegeben. Wir tun das, weil die Betreiber der App-Stores eine Prüfung nutzergenerierter Inhalte verlangen. Wir weisen Sie beim Anlegen Ihres Profils darauf hin. Rechtsgrundlage ist der Nutzungsvertrag (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO); eine Einwilligung ist dafür nicht nötig und wird auch nicht eingeholt. Findet Ihr Telefon nichts Verbotenes, wird die Aufnahme hochgeladen. Findet es ein verbotenes Wort, wird sie es nicht. Kann Ihr Telefon nicht prüfen — weil Sie die Erlaubnis zur Spracherkennung verweigert haben, weil kein Sprachmodell auf dem Gerät liegt oder weil die Aufnahme zu leise war — wird sie entweder nicht hochgeladen oder vor der Veröffentlichung von einer Person bei uns angehört.

Ein Wingman-Zeugnis nimmt eine andere Person im Browser auf, nicht Sie in der App. Es wird deshalb nicht dort geprüft, sondern auf Ihrem Telefon, wenn Sie es sich anhören. Bis Sie es freigeben, hört es niemand außer Ihnen.

Biometrische Daten im Sinne von Artikel 4 Nummer 14 DSGVO entstehen erst, wenn Merkmale mit speziellen technischen Verfahren gewonnen werden, um eine Person eindeutig zu identifizieren. Genau das tun wir nicht. Ihre Aufnahmen sind deshalb personenbezogene Daten, aber keine besondere Kategorie nach Artikel 9 DSGVO. Rechtsgrundlage ist der Nutzungsvertrag (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO): Ohne Stimme gibt es bei uns kein Profil. Sollten wir jemals eine technische Auswertung von Stimmen einführen, etwa um gefälschte Konten zu erkennen, fragen wir Sie vorher gesondert und ausdrücklich. Ohne Ihr Ja bleibt es bei dem, was hier steht.

Was Sie sagen, entscheiden Sie. Wir fragen in der App nicht nach Gesundheit, Glauben, politischer Meinung oder Herkunft. Bedenken Sie, dass Menschen, die Sie kennen, Sie an der Stimme erkennen können. Blind sind Sie gegenüber Fremden, nicht gegenüber Bekannten.

Wir betreiben kein Tracking über Apps oder Websites hinweg, setzen kein Werbe-SDK ein und geben keine Daten zu Werbezwecken weiter.

Angaben, die besonders geschützt sind

Pin & Tonic fragt, wen Sie treffen möchten. Aus dieser Angabe lässt sich Ihre sexuelle Orientierung ableiten, und damit ist sie eine besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Artikel 9 Absatz 1 DSGVO. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass es dafür genügt, wenn sich eine solche Information mittelbar erschließen lässt — es kommt nicht darauf an, ob Sie sie ausdrücklich angeben.

Solche Daten dürfen wir nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung verarbeiten (Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO). Die holen wir beim Anlegen Ihres Profils ein: Der Satz, dem Sie dort zustimmen, benennt genau das. Ohne diese Zustimmung entsteht kein Profil, und ohne Profil sind Sie für niemanden sichtbar.

Wir halten fest, welcher Fassung dieser Erklärung Sie zugestimmt haben und wann. Das verlangt Artikel 7 Absatz 1 DSGVO, und es ist auch in Ihrem Interesse: Ändert sich etwas Wesentliches, sehen wir, wen wir erneut fragen müssen.

Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen (Artikel 7 Absatz 3 DSGVO), ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; was bis dahin rechtmäßig verarbeitet wurde, bleibt davon unberührt. In der Praxis widerrufen Sie, indem Sie Ihr Konto in der App löschen — dann verschwinden auch diese Angaben. Eine Mail an contact@pentzstudio.one genügt ebenfalls.

Wie lange wir etwas aufbewahren

Mindestalter

Pin & Tonic ist ab 18. Beim Anlegen des Profils wird das Geburtsdatum abgefragt und geprüft; ein jüngeres Datum lässt kein Profil entstehen. Wir verarbeiten wissentlich keine Daten von Minderjährigen. Erfahren wir von einem solchen Konto, löschen wir es.

Löschung. Sie können Ihr Konto jederzeit direkt in der App löschen (Einstellungen → „Konto löschen"). Das entfernt Profil, Stimme, Fotos, Chats, Matches, ein etwaiges Wingman-Zeugnis, eine Paar-Geschichte, Ihre Wünsche und die Spur zum Schutz vor Missbrauch restlos. Tägliche Sprach-Antworten (Abendfunk, Kiezgang) verfallen ohnehin bis zum Folgetag.

Ihre Rechte

Sie haben die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO) sowie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde.

English version